Diese Szene bezieht sich auf die sogenannte „Kreuzgesellschaft“, die Sibylla Augusta 1717 gegründet hatte. Die Mitglieder dieser Gesellschaft, die sich im Wesentlichen aus Angehörigen des Rastatter Hofstaates zusammen setzte, widmeten sich der Verehrung des heiligen Kreuzes. Sie hielten einmal im Jahr die Kreuzversammlung mit Hochamt und Andachtsübungen ab. Die Darstellung setzt den Mitgliedern der Gesellschaft, die sich selbst als Kreuzträger sahen, ein Denkmal.
(Aus: Sigrid Gensichen: „Die Heilige Stiege und die Schlosskirche Zum Heiligen Kreuz an der Rastatter Residenz“, in: Extra Schön. Markgräfin Sibylla Augusta und ihre Residenz, Ausstellungskatalog, Herausgeber: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, 2008, ab 13 Juli unter www.shop-staatsanzeiger.de bestellbar)