Johann Hiebel, einer der wichtigsten nordalpinen Schüler des berühmten Illusionisten Andrea Pozzo, hatte schon im näheren Umfeld der Markgräfin gearbeitet, nämlich im böhmischen Schloss Reichstadt. Charakteristisch für seine Malerei ist, dass er in szenischen Darstellungen die Scheinarchitektur den figurenreichen, lebendigen Erzählungen unterordnet.