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Neues Schloss Baden-Baden

Das Neue Schloss von Baden-Baden

Der Ort Baden, im Tal der Oos am Rand des Nordschwarzwaldes gelegen, war der Stammsitz der badischen Markgrafen. Im Jahr 1120 hatten sie hier die Burg Hohenbaden erbaut und sich nach ihr genannt. Im späten 14. Jahrhundert ließen die Markgrafen das näher bei der Stadt gelegene Neue Schloss errichten und verlegten 1479 ihren Wohnsitz dorthin.

Als sich das Haus Baden im frühen 16. Jahrhundert teilte, zog der evangelische Zweig nach Durlach und nannte sich Baden-Durlach. Der katholische Zweig blieb an der Oos und führte nun den Namen Baden-Baden. Der Doppelname ging auf die Stadt über.

Im Neuen Schloss von Baden-Baden verbrachte Markgraf Ludwig Wilhelm seine Kindheit. 1689 wurden das Neue Schloss und die Stadt Baden-Baden von französischen Truppen geplündert und in Brand gesteckt. Von Ludwig Wilhelms angestammter Residenz blieben – bis zum Wiederaufbau im frühen 18. Jahrhundert – nur die mächtigen Außenmauern.

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