Gemälde, graphische Darstellungen, Waffen und Kriegsgeräte geben einen Einblick in die Geschichte des deutschen Militärwesens vom Mittelalter bis zum Zweiten Weltkrieg. Einen Schwerpunkt bildet die umfangreiche Sammlung von Uniformen aus den Jahren 1871 bis 1914. Modelle, in denen durch Zinnfiguren die Anordnung der Truppen, befestigte Lager und Gefechtsstellungen im Gelände nachgestellt sind, veranschaulichen entscheidende Kämpfe wie die Schlacht von Slankamen, in der Markgraf Ludwig Wilhelm 1691 seinen wichtigsten Sieg über die osmanischen Heere errang.
Das Wehrgeschichtliche Museum (WGM) ist bereits seit 1956 im südlichen Ehrenhofflügel des Schlosses - der Bereich der ehemaligen Bibliothek - untergebracht. 1984 wurde es auf die Räume im südlichen Erdgeschoss des Corps de Logis erweitert.
Weitere Informationen unter www.wgm-rastatt.de.
Die 1974 eröffnete Erinnerungsstätte verfolgt die Geschichte organisierter Freiheitsbewegungen bis in das ausgehende Mittelalter zurück. Schwerpunkt der Darstellung sind die Freiheitskämpfe seit der Französischen Revolution. Außerdem wird die zentrale Rolle der Festung Rastatt in der Badischen Revolution von 1848/49 thematisiert und mit Hilfe von Gemälden und graphischen Darstellung nachvollziehbar gemacht.
Weitere Informationen unter www.bundesarchiv.de/erinnerungsstaette.