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Schloss Schlackenwerth

Schloss Schlackenwerth in Böhmen

Der Großvater Sibylla Augustas, Herzog Julius Heinrich von Sachsen-Lauenburg (1586-1665), hatte während des Dreißigjährigen Krieges ausgedehnte Besitzungen in Böhmen erworben. Ihr Mittelpunkt war Schlackenwerth in der Nähe von Karlsbad. Hier ließ der Herzog nach 1650 eine großzügige Schlossanlage errichten.

1690 heiratete Sibylla Augusta Ludwig Wilhelm. Schloss Schlackenwerth gehörte zu ihrem Erbe und diente dem Paar bis 1693 als Residenz. Schlackenwerth war prachtvoller als Ludwig Wilhelms Stammsitz in Baden-Baden, den die Verheerung von 1689 unbewohnbar gemacht hatte. Außerdem lag Böhmen dem ungarischen Kriegsschauplatz nahe, auf dem der Markgraf kämpfte. 1691 ließen sie sich daher in Schlackenwerth einen eigenen Trakt errichten, das repräsentative „Weiße Schloss“.

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Technische Beratung, Gestaltung, Konzept und Umsetzung: Ralf Gatzki und Friederike Rook