Sibylla Augusta und ihr Wirken

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Die Markgräfin war für Rastatt mindestens ebenso bedeutend wie ihr Gemahl. Er hatte entschieden, die Stadt zur Residenz zu machen – sie führte diese Idee weiter fort. Die Witwe des Türkenlouis errichtete faszinierende Gebäude und baute das kriegszerstörte Land wieder auf.

Herrscherin und überzeugte Katholikin

Sibylla Augusta war eine entschlossene Frau, streng katholisch und vermögend. Das alles trug dazu dabei, aus Rastatt und seiner Umgebung ein für ein absolutistisches Fürstenhaus angemessenes Terrain zu machen. Einer der wichtigsten Bauten, die sie hinterlassen hat, ist die Schlosskirche in Rastatt, die derzeit restauriert wird.

Bildnis der Markgräfin Sibylla Augusta.

Anspruchsvolle Aufgaben

Ein zerstörtes Land, sieben Jahre Exil und leere Kassen – als Regentin hatte es Sibylla Augusta nicht leicht. Die „Landesmutter“

Altaraufsatz eines Seitenaltars in der Schlosskirche Rastatt.

Reliquien und Heilige Stätten

Die streng katholische Frömmigkeit der Markgräfin war Glaubenssache, aber auch eine politische Aussage. Die Katholikin

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