Erste Barockresidenz am Oberrhein

Residenzschloss Rastatt

Geschichte erleben

Ausstellungen

Das imposante Residenzschloss Rastatt ist ein echtes Erlebnis. Doch unter seinem großen Dach sind noch zwei weitere Attraktionen zu finden: das Wehrgeschichtliche Museum Rastatt und die Erinnerungsstätte für die Freiheitsbewegungen in der deutschen Geschichte.

Ritterrüstung, Ausstellungsgegenstand; Foto: Wehrgeschichtliches Museum Rastatt

Beispiel einer Rüstung.

Das Wehrgeschichtliche Museum Rastatt

Das Wehrgeschichtliche Museum ist bereits seit 1956 im südlichen Ehrenhofflügel des Schlosses – im Bereich der ehemaligen Bibliothek – untergebracht. Es gehört mit seinen Sammlungen und der modernen Ausstellungspräsentation zu den führenden Militärmuseen Europas. Auf rund 1.500 qm bietet das Museum einen Überblick über die südwestdeutsche Militärgeschichte von 1500 bis 1918 und zeigt den Zusammenhang zwischen Militär und Gesellschaft. Ein Höhepunkt ist das Großdiorama, ein 4 x 3,6 Meter großes Modell der Bundesfestung Rastatt um 1860.
Weitere Informationen unter www.wgm-rastatt.de.

Blick in die Dauerausstellung; Foto: Erinnerungsstätte für die Freiheitsbewegungen in der deutschen Geschichte

Blick in die Ausstellung.

Erinnerungsstätte für die Freiheitsbewegungen in der deutschen Geschichte

Die „Erinnerungsstätte für die Freiheitsbewegungen in der deutschen Geschichte“ wurde 1974 auf Anregung des damaligen Bundespräsidenten Gustav W. Heinemann im Rastatter Schloss eingerichtet. Mit Dokumenten, Bildern, Objekten, Ton- und Filmmaterial wird ein lebendiger Eindruck des schwierigen und mutigen Kampfes für Freiheit, Demokratie und Einheit vermittelt. Die Dauerausstellung gibt einen Einblick in Vorgeschichte, Erfolge und Ende der Revolution von 1848/49 und seit November 2009 auch über die Freiheitsbewegungen in der DDR von 1949 bis 1989.
Weitere Informationen unter www.bundesarchiv.de/erinnerungsstaette.

Bildnis Großherzog Karl von Baden, frühes 19. Jh.; Foto: Landesmedienzentrum Baden-Württemberg, Arnim Weischer

Großherzog Karl von Baden.

Sonderausstellung: Die Grossherzöge von Baden

Am 8. Dezember 1818, vor 200 Jahren, starb der zweite badische Großherzog Karl im Kreise seiner Familie im Residenzschloss Rastatt. In der Sonderausstellung „1818/1918. Die Großherzöge von Baden in den Schlössern Rastatt und Favorite“ der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg und des Wehrgeschichtlichen Museums Rastatt werden Karls letzte Wochen im Rahmen einer Hörstation mit Zitaten von Zeitgenossen zu verfolgen sein. Thematisiert werden die Großherzöge von Baden, ihre fürstliche Verwandtschaft und das Militär, das im 19. Jahrhundert zunehmend im Rastatter Schloss einzog. Zahlreiche Exponate wie Gemälde, Zeichnungen, historische Fotografien, Porzellan, eine gedeckte Tafel und weitere Gegenstände aus dem Besitz der Großherzöge sind zu sehen.
Weitere Informationen unter Die Großherzöge von Baden.

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